Projekttag

Geschichte zum Anfassen – Eine bewegende Zeitreise
Zeitzeuginnen: Jutta Fleck & Beate Gallus

DAUER & ABLAUF

Dauer: 2-4 x 45 Minuten + Pausen

Teil 1: Der Weg in die Freiheit

Jutta Fleck, „Die Frau vom Checkpoint Charlie“, erzählt mit Tochter Beate Gallus vom Leben hinter der Mauer. Von Teilung und Mauerbau bis zum persönlichen Fluchtentschluss.

Jutta Fleck: Planung, Scheitern der Rumänien-Flucht, Inhaftierung in Bukarest, DDR-Verurteilung
zu einer Haftstrafe von drei Jahren nach § 213 StGB, Republikflucht, Trennung von den Kindern.
Beate Gallus: Zwangsaufenthalt im Kinderheim, DDR-Schulsystem, Überwachung als „politisches Kind“.

Teil 2: Gefängnis & Freikauf

Jutta Fleck: Burg Hoheneck – Verhöre, Einzelhaft, Freikauf 1984. Weltweiter Kampf um die Töchter. Wiedervereinigung 1988.
Beate Gallus: Bespitzelung, Erpressung, Angst – Diktatur vs. Demokratie im Vergleich.

Mittelpunkt: Umgang mit Menschen in Systemen – besonders politisch Andersdenkenden und ihren Kindern.
„Welche Spuren hinterlässt Trauma in der Entwicklung?“

Ziel: Bewusstsein schärfen. Menschliche Werte stärken. Vergessen verhindern – für immer.

Abschluss: Ausschnitte aus der ARD/ ARTE-Doku „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ (12 Mio. Zuschauer).


ORGANISATION

  • Beamer, Leinwand/ Smart-Board
  • HDMI-Anschluss für Bild und Ton, HDMI-Kabel
  • 2 Funkmikrofone
  • 3 Stühle, 1 Tisch (Tischtuch erwünscht)

ZIELGRUPPE

  • Sekundarstufe I/ II (ab Klasse 9)
  • Oberstufenchor/AGs mit Fokus auf Politische Bildung, Ethik
  • Schulen und Einrichtungen mit Partnerschaften zu Demokratie- und Freiheits- oder Gedenkstättenprogrammen

MEHRWERT

  • Authentizität: Zeitzeugen mit Akten, Doku
  • Bildung: Empathie, Werte, Reflexion
  • Curriculumsfit: Geschichte, Sozialkunde, Ethik